1. Wie gehen Sie mit Ihrer Zeit um?

Wann haben Sie das letzte Mal an Ihr Zeitmanagement gedacht und beschlossen, dringend etwas zu ändern? Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit? Gerade eben, vor dem Meeting, zwischen zwei Telefonaten? Man schätzt, dass der Nutzungsgrad menschlichen Leistungspotenzials in der Wirtschaft nur rund 30 bis 40 Prozent beträgt. Ein großer Teil geht schlicht und einfach verloren, weil Zeit nicht effektiv eingesetzt wird – und viel Energie auf diese Weise sinnlos verpufft. Ein zu lockerer Umgang mit Zeit im Berufsalltag birgt viele Risiken. Doch die lassen sich vermeiden, wenn Sie Ihre Zeit richtig managen.

2. Zeit ist wertvoll!

Machen Sie sich bewusst, wie wertvoll Ihre Zeit ist. Denn Zeit ist mehr wert als Geld: Sie lässt sich nicht kaufen, auch nicht wirklich sparen und schon gar nicht lagern oder vermehren. Umso wichtiger ist es, das Zeitkapital sorgfältig anzulegen. Zeit, die uns zur Verfügung steht, sollten wir effektiv einsetzen, wenn es darum geht, berufliche oder persönliche Ziele zu erreichen. Am Anfang steht also, sich den Wert Ihrer persönlichen Zeit bewusst zu machen und zu bilanzieren: Was ist mir eine Stunde Zeit meines Lebens wert?

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3. Schlechtes Zeitmanagement als Erfolgskiller

Erfolgreiche Menschen haben oft eines gemeinsam: Irgendwann in ihrem Leben haben sie sich genau überlegt, wie sie ihr Zeitkapital nutzen und einsetzen möchten. Sie sind auch deshalb so erfolgreich, weil sie ihre gesteckten Ziele ohne vermeidbare Umwege erreichen.

Wie bei jedem Menschen ist der Engpass die tatsächlich zur Verfügung stehende Zeit. Die meiste Zeit und Energie geht dann verloren, wenn klare Ziele fehlen, Sie keine Prioritäten setzen und Planung oder Übersicht zur Nebensache werden. Nur, wenn Sie Ihr Zeitmanagement konsequent und kontinuierlich anwenden, gelingt es auch auf lange Sicht, die optimale Zeitnutzung zu verbessern.

Erkennen Sie den Zusammenhang zwischen dem Bewältigen täglicher Aufgaben, Ihrer persönlichen Zufriedenheit und dem eigenen Fortkommen und Erfolg – und beginnen Sie damit, die eigene Zeit und Arbeit zu beherrschen, statt sich beherrschen zu lassen.

4. Nutzen Sie Ihre Zeit effektiv, JETZT!

Eigentlich ist es ganz simpel: Jeder von uns hat die gleiche Zeit zur Verfügung. Doch jeder macht etwas anderes daraus:

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern zu viel, die wir nicht nutzen.“

(Lucius Annaeus Seneca) 


Wenn Sie überlegen: Wofür genau nutzen Sie Ihre Zeit? Planen Sie Ihre Zeit tatsächlich? Machen Sie sie vielleicht eher vom Zufall abhängig, oder zerrinnt sie Ihnen gar zwischen den Fingern? Zeit an sich ist eine inflexible und sehr begrenzte Größe. Doch wie wir unsere Zeit verbringen, das ist variabel, denn darauf können wir Einfluss nehmen. Wichtigste Erkenntnis: Effektivität ist entscheidender als Effizienz. Das heißt, es hängt mehr davon ab, die richtigen Arbeiten zu erledigen, als einfach nur das Arbeitstempo zu erhöhen.

Einer der bekanntesten, aber immer noch relevanten methodischen Ansätze für besseres Zeitmanagement ist das sogenannte Eisenhower-Prinzip: Es hilft Ihnen, zwischen der Wichtigkeit und Dringlichkeit von Aufgaben zu unterscheiden, und die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn die Ressource Zeit begrenzt ist.

Ein erfolgreiches Zeitmanagement hat für Sie viele Vorteile. Vor allem zeigt es Ihnen Wege, wie Sie es schaffen…

  • Mehr Übersicht über geplante Aktivitäten zu gewinnen
  • Konsequent Prioritäten zu setzen
  • Mehr Freiraum für Kreativität zu erhalten (agieren statt reagieren)
  • Stress bewusst zu bewältigen, abzubauen und schließlich ganz zu vermeiden
  • Mehr Freizeit zu gewinnen, also mehr Zeit für Familie, Freunde oder für sich selbst
  • Ihre Ziele konsequent und systematisch zu erreichen.

 

Ihre Ergebnisse werden umso besser, je mehr Zeit Sie für das nutzen, was wirklich wichtig ist. Das heißt aber auch, dass Sie sich erstens darüber klarwerden müssen, welches wesentliche und welches unwesentliche Dinge oder Aufgaben sind. Im zweiten Schritt gilt es zu versuchen, tatsächlich so viel Zeit wie möglich mit Wesentlichem und so wenig wie möglich mit Unwesentlichem zu verbringen.

In diesem Sinne: 

Was haben Golfbälle, Blumentöpfe und Bier mit dem Leben zu tun?

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Autor: Florian Lauck-Wunderlich