Wissen Sie genau, wie viel Zeit Sie für welche Aufgaben benötigen? Die Haufe Akademie hat 2015 in einer sehr interessanten Kurzumfrage festgestellt, dass vor allem viele Standardprozesse Personaler unnötig Zeit kosten.

Denn damals gab rund die Hälfte der Befragten an, dass das Bescheinigungswesen ein großer Zeitfresser in der HR-Arbeit sei. Dazu gehören beispielsweise die An- und Abmeldung des Arbeitnehmers bei den jeweiligen Krankenkassen oder Entgeltbescheinigungen zur Berechnung von Mutterschaftsgeld und Krankengeld. Aber auch Urlaubsanträge, Krankmeldungen oder die Änderung von Mitarbeiterdaten galten als extrem aufwendig.

Ein weiterer Ressourcenkiller: Bewerbermanagement

Alle Tätigkeiten rund um das Bewerbermanagement – von der Stellenausschreibung über die Administration bis hin zur Einstellung und Weiterbildungsorganisation.

Weil die Umfrageergebnisse mittlerweile zwei Jahre alt sind, haben wir uns gefragt: Wie sieht es heute aus? Deshalb führen wir aktuell eine neue Umfrage durch, um die Ergebnisse von 2015 und 2017 vergleichen zu können.

Hier geht's zur Kurzumfrage

Warum Zeitfresser zu Sorgen führen

„Wo ist bloß die Arbeitszeit geblieben!?“ fragt sich bestimmt so mancher HR-Manager am Ende des Tages. Gefühlt ist man den ganzen Tag aktiv und unterwegs – aber geschafft hat man (scheinbar) kaum etwas. Woran das liegt? Schuld sind fast immer dieselben Zeitfresser im Job, die jeder von uns oft unterschätzt. Diese Zeitdiebe führen zu weniger Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben – und damit leider häufig zu Sorgen und Stress. Zum Beispiel die Sorge, wie man das gewünschte Reporting der Geschäftsführung fertigstellen kann, ohne die monatliche Personalabrechnung zu vernachlässigen.

Wem überlassen Sie ihre Sorgen?

Kennen Sie die Sorgenfresser, diese kleinen Kuschelmonster, die sich um alles kümmern, was Sorgen bereitet? Sie essen auf einen Zettel geschriebene Sorgen einfach auf – eine charmante Idee, die tatsächlich im ersten Moment ein paar Sorgen vergessen lässt. Doch so lustig die kleinen Monster auch sind: Wirklich lösen können sie Ihre Sorgen leider natürlich nicht. 

Durch welche Lösungen sich die oben genannten HR-Aufgaben tatsächlich so optimieren lassen, dass effektiv weniger Zeit investiert werden muss, hat die Haufe Akademie in ihrer Kurzumfrage ebenfalls evaluiert. Als mit Abstand wichtigsten Punkt nannten die Personaler den Einsatz von Software und die damit verbundene bessere technische Unterstützung bei einzelnen Aufgaben.

 

Eine weitere Lösung wäre: Zeitfresser einfach an andere abzugeben.

Durch Outsourcing etwa können zeitintensive und weniger wertschöpfende Aufgaben ausgelagert werden. Das bringt viele Vorteile: Sie können zum einen Ihre eigene Effektivität enorm steigern. Indem Sie zum anderen externe Experten die Arbeit machen lassen, sparen Sie außerdem Geld für das Unternehmen und erzielen gleichzeitig schneller bessere Resultate.

Ein klassisches Beispiel ist die Auslagerung der Lohnabrechnung für Ihre Mitarbeiter: Hier lässt sich durch Outsourcing das Verhältnis von Kosten und Leistung häufig signifikant verbessern. Und Ihre Sorgenfresser, die hätten dann sicher auch gleich viel weniger zu tun.

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Autor: Florian Lauck-Wunderlich