Warum die digitale Lohnabrechnung auch für Sie einfach umsetzbar ist


Mythos #1: Unsere Mitarbeiter haben gar nicht die technischen Möglichkeiten, digitale Gehaltsabrechnungen zu nutzen!

„Digitale Gehaltsabrechnung? Im Prinzip ja – aber nicht unsere produktiven Mitarbeiter, die haben ja gar nicht die technischen Möglichkeiten!“


Dieser Mythos wird mit produzierenden Bereichen in Unternehmen in Verbindung gebracht. Wer handwerklich und körperlich arbeitet, verfügt häufig nicht über einen PC-Arbeitsplatz im Unternehmen. Daher habe er auch zu Hause kein Interesse an einem PC und dem Internet, so der Irrglaube.

Doch nahezu jeder Erwerbstätige verfügt heute über einen PC mit Internetanschluss im eigenen Heim: Laut Statistischem Bundesamt waren bereits im Januar 2017 über 90% aller Haushalte in Deutschland mit einem PC ausgestattet:

Ausstattungsgrad der Haushalte in Deutschland mit... in %
Personalcomputer (PC) 90%
stationär 48,6%
mobil... 79,0%
...davon:  
Laptop/Notebook, Netbook 70,8%
Tablet 42,6%
   
Internetanschluss 91,1%
stationär (z.B. DSL oder Kabel) 85,9%
mobil (z.B. Smartphone, Surfstick) 53,1%

Quelle: Statistisches Bundesamt (Stand: Januar 2017)

Eine andere Umfrage von Statista kommt sogar zu dem Ergebnis, dass im April 2016 rund 49 Millionen Personen in Deutschland ein Smartphone nutzten. Dies sind absolut gesehen sogar mehr, als es Erwerbstätige gibt.

Mythos #2: Unsere Mitarbeiter kennen sich bestimmt nicht gut genug mit dem Internet und Webanwendungen aus…

Mitarbeiter können Webanwendungen allein schon deshalb bedienen, weil sie diese auch privat nutzen. Gibt es im Jahr 2017 in Deutschland wirklich noch Menschen aus der Altersgruppe der Erwerbstätigen, die nicht im Internet unterwegs sind?

Laut Untersuchungen des Statistischen Bundesamtes nutzt in den Altersgruppen der 10- bis 44-Jährigen mit Anteilen von 98-99% fast jede Person das Internet. In der Altersgruppe 45-64 Jahre sind es ebenso ca. 93%.

Der Anteil mobiler Nutzer ist ebenfalls sehr hoch. Über 81% der Internet-User gingen schon 2016 mobil über Smartphones oder Tablets ins Internet. Bei den 10- bis 44-Jährigen sind weiterhin nahezu 100% online. Bei den 45- bis 64-Jährigen fiel der Anteil mit 93% etwas geringer aus.

Alter der Personengruppe Internetnutzung in %
10-15 Jahre 98%
16-24 Jahre 99%
25-44 Jahre 99%
45-64 Jahre 93%
älter als 65 Jahre 55%
Gesamt 87%

Quelle: Statistisches Bundesamt (Stand: Januar 2017)

Mythos #3: Das ist nichts für (Betriebs-)Rentner

Viele Betriebs-Rentner sind online. Erstaunlich aber wahr – laut einer Umfrage des Statistischen Bundesamtes 2016 nutzten 55% der Menschen ab 65 Jahre in Deutschland das Internet für private Zwecke. Von 2015 bis 2016 stieg der Wert um +6 Prozentpunkte. „Silver Surfer“ sollten also nicht unterschätzt werden!

Fazit

  • Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Haushalt mit einem Erwerbstätigen über keinen PC und keinen Internetanschluss verfügt, ist nahezu ausgeschlossen.

  • Die Wahrscheinlichkeit, einen Erwerbstätigen zu finden, der über kein Smartphone verfügt, ist heute sehr gering.

  • Die Wahrscheinlichkeit, einen Erwerbstätigen zu finden, der nicht im Internet unterwegs ist und dem die Internetnutzung auch privat nicht vertraut ist, ist eine Ausnahme.

  • Die Wahrscheinlichkeit, einen (Betriebs-)Rentner zu finden, dem das Internet gut vertraut ist, ist viel höher als man denkt.

Die Bereitstellung einer digitalen Gehaltsabrechnung z.B. über das MyServicePortal, ist völlig unabhängig davon, ob Zugang zu einem vom Arbeitgeber bereitgestellten PC-Arbeitsplatz besteht. Da es sich um eine WebApp, also eine browserbasierte Anwendung handelt, können Mitarbeiter immer und von überall auf ihre Gehaltsnachweise zugreifen. Zusätzlich ermöglicht sein responsives Design den komfortablen Zugriff von allen Endgeräten, ganz gleich ob PC, Notebook, Tablet oder Smartphone.

Im MyServicePortal lässt sich etwa auf Mitarbeiterebene entscheiden, wer Zugriff auf seine digitalen Gehaltsabrechnungen (oder auch Betriebs-Rente) erhält und wer seine Gehaltsabrechnung ausgedruckt bekommen soll. Die Bereitstellung digitaler Gehaltsnachweise ist also kein Mythos oder Märchen, sondern tatsächlich erstaunlich einfach umsetzbar!


Autor: Florian Lauck-Wunderlich